TP 7: Untersuchungen zur praecaecalen Verdaulichkeit von Stärke und Aminosäuren beim Pferd

 

Für die Optimierung von Rationen zur bedarfsgerechten Fütterung sowie zur Gesund­erhaltung des Verdauungstraktes sind Kenntnisse über die praecaecale Verdaulichkeit von Stärke und Aminosäuren erforderlich. Aufgrund der beim Pferd sehr niedrigen Aktivität körpereigener Amylase kann die praecaecale Verdaulichkeit von Getreidestärke unterschied­licher Provenienz erheblich variieren (20 bis ~100%). Die praecaecale Verdaulichkeit von Aminosäuren wurde beim Pferd vor GrainUp weltweit in nur zwei Studien bestimmt. Im Rahmen des Projektes wurden an caecumfistulierten Pferden unmittelbar verwendbare Daten zur praecaecalen Verdaulichkeit von Stärke und Aminosäuren aus Getreidechargen von hinsicht­lich Kulturart, Sorte und technologischer Aufbereitung unterschiedlicher Herkunft erarbeitet. Weiterhin wurde die postprandiale glycaemische und insulinaemische Antwort auf das jeweilige Futter in vivo ermittelt. Anschließend wurde varianz- und regressionsanalytisch der Zusammenhang zwischen den in vivo bestimmten praecaecalen Verdaulichkeiten und den in vitro ermittelten Ergebnissen sowie chemisch-analytischen Kenngrößen (Z-Projekt) des Getreides beurteilt. Eine enge inhaltliche Vernetzung ergibt sich zum Z-Projekt sowie zu den Teilprojekten 1, 2, 3, und 4.

 

Teilprojektleiter

Prof. Dr. Annette Zeyner

Universität Rostock